Brandenburgs SPD-Innenminister„Voll ins Gefecht“

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René Wilke wechselte erst im vergangenen Mai ins brandenburgische Kabinett und trat im November in die SPD ein.
René Wilke wechselte erst im vergangenen Mai ins brandenburgische Kabinett und trat im November in die SPD ein. Britta Pedersen/DPA

Der Erfolg der AfD macht viele Menschen ratlos und wütend, auch Berufspolitiker. Brandenburgs Innenminister René Wilke zeigt, wie man den Rechtsextremen Kontra geben kann.

Von Meredith Haaf

Der brandenburgische Innenminister René Wilke (SPD) hat die Angewohnheit, sich neugierig umzuschauen, wenn er einen Raum betritt. Er macht das bei Pressekonferenzen oder Podiumsauftritten so, und auch wenn er an der Regierungsbank im Landtag Platz nimmt, so wie an diesem Donnerstag. Er wirkt dabei nicht unkonzentriert, sondern meist grundsätzlich erfreut, genau da zu sein, wo er gerade ist. Diese Art ist eher ungewöhnlich für einen hochrangigen Politiker, zumal für einen, zu dessen Aufgabengebieten so wenig erfreuliche Themen wie Cybersabotage und Kriminalitätsstatistiken gehören, Migrationspolitik und Grenzkontrollen. Und natürlich die AfD.

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