BrandenburgEr macht weiter, trotz Morddrohung

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„Ich akzeptiere nicht, dass irgendwer mit Gewalt kommt und Meinungen unterdrücken will“: Andreas Büttner, in Brandenburg zuständig für das Bekämpfen von Antisemitismus.
„Ich akzeptiere nicht, dass irgendwer mit Gewalt kommt und Meinungen unterdrücken will“: Andreas Büttner, in Brandenburg zuständig für das Bekämpfen von Antisemitismus. (Foto: Soeren Stache/DPA)

Erst brennt beinahe sein Haus ab, dann erhält Andreas Büttner einen üblen Brief. Warum der brandenburgische Antisemitismusbeauftragte dennoch nicht aufgeben will.

Von Christina Lopinski

Durch die Lautsprecheranlage seines Wagens klingt Andreas Büttner ein wenig verzerrt. Er sei gerade auf dem Weg zur Polizei, sagt er, Mittwochmittag, kurz vor 13 Uhr. „Grundsätzlich geht es mir gut“, sagt Büttner. Man merkt ihm nicht an, dass vor vier Tagen beinahe sein Wohnhaus abgebrannt wäre. Dass er vor zwei Tagen einen Brief mit einer Morddrohung erhalten hat und seine Familie, die Ehefrau und die vier gemeinsamen Kinder, seitdem unter Polizeischutz stehen. Nachts laufen die Beamten mit Taschenlampen durch seinen Garten. Ausnahmezustand in Templin, einer kleinen Stadt in der Uckermark.

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