Boris Palmer:Tübingens Transfercoup

Boris Palmer: "Mein Bedürfnis, einer Partei beizutreten, geht gerade gegen null", sagte Boris Palmer bei der Pressekonferenz am Montag.

"Mein Bedürfnis, einer Partei beizutreten, geht gerade gegen null", sagte Boris Palmer bei der Pressekonferenz am Montag.

(Foto: Bernd Weißbrod/DPA)

Bei den Grünen ausgetreten ist der prominente Oberbürgermeister schon, nun will er für die Freie Wähler Vereinigung in den Kreistag einziehen. Warum? "Es geht ums Geld", sagt Palmer.

Von Max Ferstl, Tübingen

Im Fußball ist es guter Brauch, dass ein Verein neue Spieler öffentlichkeitswirksam präsentiert. Dabei sitzt der Klubmanager meist auf einem Podium und preist die Qualitäten des Neuzugangs. Von einem "Transfercoup" sprechen Experten in besonders prominenten Fällen. In der Politik sind solche Transfercoups bislang eher die Ausnahme. Daher ist das Interesse am Montagmorgen besonders groß, als Boris Palmer, immerhin Deutschlands bekanntester Oberbürgermeister und aktuell parteilos, im Tübinger Landratsamt neben Thomas Hölsch Platz nimmt.

Zur SZ-Startseite
Tübingen: Oberbürgermeister Boris Palmer (Die Grünen)

SZ PlusBaden-Württemberg
:Das Drama des Boris Palmer

Nach dem Eklat von Frankfurt erspart der Tübinger OB den Grünen mit seinem Austritt eine zermürbende Debatte. Und die Tübinger erfahren, wie es vorerst in ihrem Rathaus weitergeht.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: