Als Vermittler und Brückenbauer hat sich der Tübinger Oberbürgermeister und ehemalige Grünen-Politiker Boris Palmer in der Vergangenheit nicht unbedingt aufgedrängt. Der wohl bekannteste Rathauschef Deutschlands hat sich vielmehr sehr darum bemüht, sich den Ruf eines Provokateurs zu erwerben. Als jemand, der nicht vermittelt, sondern polarisiert, der das N-Wort ausspricht und sich wenig um Political Correctness schert. Als er 2023 nach diversen Eskapaden seinen Austritt bei den Grünen erklärte, meinte man, in der Partei ein kollektives Aufatmen zu hören.
Boris PalmerDer Mann, der Fantasien beflügelt
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Der Tübinger OB ist bisher eher als Polarisierer aufgefallen. Doch jetzt, nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg, wird er als Brückenbauer gehandelt – zwischen Grünen und CDU.
Von Roland Muschel

Wahl in Baden-Württemberg:Der Zauberer von Öz
Cem Özdemirs knapper Sieg war ein Triumph, der vor allem eines befeuern wird: den Richtungsstreit innerhalb der Partei. Von einem Grünen, der ein etwas anderer Grüner sein will. Und einer Partei, die nicht weiß, ob sie sich wirklich freuen soll.
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