Großbritannien:Boris Johnson und seine "Zombie-Regierung"

Lesezeit: 4 min

Noch zweieinhalb Wochen, dann weiß man's: Entweder Liz Truss oder Rishi Sunak darf in Downing Street No. 10 einziehen. (Foto: JACOB KING/AFP)

Der britische Premier will am Ende seiner Amtszeit keine bedeutenden Entscheidungen mehr treffen. Das sei Aufgabe seiner Nachfolgerin oder seines Nachfolgers. Die Frage ist nur: Kann sich das Land das Warten leisten?

Von Alexander Mühlauer, London

Boris Johnson ist seit dieser Woche wieder zurück aus dem Urlaub, und damit keine falschen Hoffnungen entstehen, hat er schon mal eines klargestellt: Er habe nicht vor, in seinem letzten Monat als Premier bedeutende Entscheidungen zu treffen, und sei "absolut sicher", dass, wer auch immer ihm nachfolgt, zu gegebener Zeit Antworten geben wird auf das, was das Land umtreibt. Die Frage ist nur, ob das Land so lange warten kann.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusGroßbritannien
:Johnsons Belohnung für die Hardliner

Zum Ende seiner Amtszeit befördert der Premier noch Dutzende Verbündete ins britische Oberhaus. Kritiker fürchten, dass er so die Gesetzgebung des Landes auf Jahrzehnte beeinflussen könnte.

Von Michael Neudecker

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: