GroßbritannienJohnsons Belohnung für die Hardliner

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Boris Johnson (links) und sein Bruder Jo Johnson, der jetzt Baron Johnson of Marylebone heißt.
Boris Johnson (links) und sein Bruder Jo Johnson, der jetzt Baron Johnson of Marylebone heißt. (Foto: Andrew Parsons/imago images)

Zum Ende seiner Amtszeit befördert der Premier noch Dutzende Verbündete ins britische Oberhaus. Kritiker fürchten, dass er so die Gesetzgebung des Landes auf Jahrzehnte beeinflussen könnte.

Von Michael Neudecker, London

Die Briten sind gut darin, sich griffige Namen für Skandale auszudenken, Boris Johnson wiederum ist gut darin, Skandale zu fabrizieren. Und damit zur "Lavender List". Die Lavendel-Liste ist derzeit wieder ein Thema in London, denn sie ist, wenn man so will, die Vorgeschichte zu den aktuellen Vorgängen in Westminster. Skandalösen Vorgängen, Boris Johnson ist ja noch immer Premierminister.

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