Die britische Regierung hat einen Vertrag über mehr als 760 Millionen Euro (662 Millionen Pfund) mit Frankreich abgeschlossen, um Bootsmigranten am Ärmelkanal von der Überfahrt abzuhalten. Das meldete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf die Regierung in London. Innenministerin Shabana Mahmood reiste für die Unterzeichnung zu einem Treffen mit ihrem Amtskollegen Laurent Nuñez nach Dünkirchen an der französischen Kanalküste. Der Vertrag, der bis März 2029 laufen soll, sieht vor, dass Großbritannien für den Einsatz von fünf französischen Polizeieinheiten zur Überwachung der Küste mit 501 Millionen Pfund aufkommt. Weitere 160 Millionen Pfund sollen fließen, wenn sich die Maßnahmen als erfolgreich erweisen.