DiplomatieIran will neues Konsulat in Bonn eröffnen

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Protest gegen die Hinrichtung des Deutschen Jamshid Sharmahd im Oktober 2024 vor dem iranischen Generalkonsulat in Frankfurt. Wenig später wurde es geschlossen.
Protest gegen die Hinrichtung des Deutschen Jamshid Sharmahd im Oktober 2024 vor dem iranischen Generalkonsulat in Frankfurt. Wenig später wurde es geschlossen. (Foto: Ardavan Safari/dpa)

Das Mullah-Regime plant eine Vertretung am Rhein. Dabei hat Deutschland erst vor einem Jahr außer der Botschaft in Berlin alle Dependancen Teherans schließen lassen. Die Spionageabwehr äußert schwere Bedenken.

Von Christoph Koopmann, Markus Balser und Sina-Maria Schweikle, Berlin/Düsseldorf

Mehr als drei Jahrzehnte ist Bonn schon nicht mehr Bundeshauptstadt, aber das Flair einer solchen bekommt man in manchen Ecken noch zu spüren. An den Konsulaten zum Beispiel, die viele Staaten hier noch unterhalten, Argentinien etwa, oder Rumänien. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung aus Regierungskreisen will bald auch das iranische Regime in Bonn eine diplomatische Vertretung eröffnen. Die Stadt Bonn bestätigte auf Anfrage, dass ihr entsprechende Überlegungen bekannt seien.

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:Die Tötung von Jamshid Sharmahd zeigt das Scheitern der deutschen Iranpolitik

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

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