Sicherheit:Das Rätsel der Bombendrohungen

Sicherheit: Polizisten am Montag vor einer Schule in Solingen, an der ebenfalls eine Bombendrohung eingegangen ist.

Polizisten am Montag vor einer Schule in Solingen, an der ebenfalls eine Bombendrohung eingegangen ist.

(Foto: Sascha Thelen/dpa)

Seit Tagen drohen Unbekannte damit, Einrichtungen in Deutschland zu sprengen. Einige Schreiben sind mit "Hamas" unterzeichnet. Aber stecken wirklich Terroristen dahinter? Die Sicherheitsbehörden halten auch andere Erklärungen für möglich.

Von Christoph Koopmann

Die deutschen Sicherheitsbehörden hatten früh gewarnt: Die Auswirkungen des neu eskalierenden Konflikts im Nahen Osten würden sich auch auf deutschen Straßen zeigen. Man sieht es seit zwei Wochen, seit die Hamas Israel überfallen und gemordet hat, überdeutlich bei propalästinensischen Demonstrationen. Und man sieht es dieser Tage an deutschen Schulen, Medienhäusern, der SPD-Parteizentrale, dem Berliner Hauptbahnhof, einem Museum in Ludwigshafen. Gegen all diese Einrichtungen - inzwischen Dutzende bundesweit - hat es in den vergangenen Tagen Bombendrohungen gegeben. In den meisten Fällen mit Bezug auf den Krieg in Nahost.

Zur SZ-Startseite
Antonio Guterres vor Beginn einer Sitzung im UN-Sicherheitsrat

SZ PlusMeinungVereinte Nationen
:Was Guterres sagt, ist richtig - und unerhört

Der UN-Generalsekretär empört mit einem Satz über die Massaker der Hamas. Wieder einmal zeigt sich, wie kompliziert das Verhältnis der Vereinten Nationen zu Israel ist.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: