CyberspionageBND plant „deutsche Mini-NSA“ am Rhein

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Wachturm im unendlichen Datenstrom: Für die Digitalspione des BND soll in Bonn-Mehlem - am linken Rheinufer, gegenüber des Schlosses Drachenburg (im Bild) - ein Krypto-Cyber-Technologiezentrum (KCT) entstehen.
Wachturm im unendlichen Datenstrom: Für die Digitalspione des BND soll in Bonn-Mehlem - am linken Rheinufer, gegenüber des Schlosses Drachenburg (im Bild) - ein Krypto-Cyber-Technologiezentrum (KCT) entstehen. Sepp Spiegl/IMAGO/Bonnfilm, Collage: Hofer

Der Bundesnachrichtendienst will ein neues Cyberspionage-Zentrum einrichten – in Bonn, fernab der Berliner Zentrale. Als Vorbild könnte der größte Auslandsgeheimdienst der USA dienen.

Von Florian Flade und Jörg Schmitt

Im Süden der alten Bundeshauptstadt, im Bonner Stadtteil Mehlem, liegt ein unscheinbares Gelände, darauf mehrere Gebäude, die ihre besten Zeiten schon lange hinter sich haben. Es fällt nur auf, dass das Gelände von einem Zaun umgeben und mit Überwachungskameras vor neugierigen Blicken geschützt ist – und dann baumelt am Eingang an einem Mast auch noch die Deutschlandfahne im Wind. Nichts, was wirklich darauf hindeutet, dass hier die digitale Zukunft des Bundesnachrichtendienstes (BND) gestaltet werden soll.

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