Prozess gegen Björn Höcke13 000 Euro für eine SA-Parole

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"Ich bin tatsächlich völlig unschuldig", hatte Höcke gesagt. Das Gericht sah das anders.
"Ich bin tatsächlich völlig unschuldig", hatte Höcke gesagt. Das Gericht sah das anders. (Foto: Ronny Hartmann/AP)

Nach Ansicht der Richter hat Björn Höcke bewusst einen nationalsozialistischen Kampfruf verwendet. Auch ein letztes Aufbäumen des AfD-Politikers kann das Urteil nicht verhindern.

Von Jan Heidtmann, Halle (Saale)

Zum Ende dieses langen Tages vor dem Landgericht in Halle ergreift der Angeklagte Björn Höcke noch einmal selbst das Wort. Er tut dies mit einer Mischung aus vorgetragener Bestürzung, Selbstmitleid und nur oberflächlich kaschierter Aggressivität. Adressat dieses Auftritts ist der Staatsanwalt Benedikt Bernzen, der Höcke etwa zehn Meter entfernt gegenübersitzt. Bernzen hat sein Schlussplädoyer bereits gehalten, so wie auch jeder der drei Anwälte des AfD-Politikers.

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MeinungBjörn Höcke
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