Streit über RichterwahlErzbischof nimmt Vorwürfe gegen Brosius-Gersdorf zurück

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Der Bamberger Erzbischof Herwig Gössl, hier im Jahr 2023, hat seine Äußerung nun „nachdrücklich bedauert“.
Der Bamberger Erzbischof Herwig Gössl, hier im Jahr 2023, hat seine Äußerung nun „nachdrücklich bedauert“. Daniel Löb/picture alliance/dpa

In einer Predigt hatte der Geistliche die Nominierung der Professorin für das Bundesverfassungsgericht einen „innenpolitischen Skandal“ genannt. Er sei „falsch informiert“ gewesen, sagte er nun nach einem Telefonat mit der Juristin. Auch Bischofskonferenz-Chef Bätzing  stellt sich vor sie.

Von Wolfgang Janisch und Annette Zoch, Karlsruhe/München

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Der epische Streit um die fürs Bundesverfassungsgericht nominierte Professorin Frauke Brosius-Gersdorf hat nicht nur die Berliner Politik durchgerüttelt, sondern auch eine Institution auf den Plan gerufen, die sich bei Themen wie Abtreibung zuverlässig zu Wort meldet. Von Vertretern der Kirche wurde harsche Kritik an der Kandidatin und ihrer Haltung zum Schwangerschaftsabbruch geäußert.

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