Eine Aufnahme von Gustav Heinemann bei seiner Vereidigung als Bundespräsident 1969.

Der Sozialdemokrat war bereits in der ersten Bundesregierung Innenminister - bis er aus Protest gegen die Wiederbewaffnungspläne von Kanzler Konrad Adenauer sowohl die CDU als auch die Regierung 1950 verließ.

Anschließend gründete Heinemann die Gesamtdeutsche Volkspartei (GVP), die politisch bedeutungslos blieb. Wie die meisten der GVP-Mitglieder trat er schließlich zur SPD über - ein Schritt, der ihm später abermals einen Ministerposten und die Präsidentschaft bescherte.

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27. November 2007, 10:542007-11-27 10:54:00 ©