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Bildstrecke:Holocaust-Organisator Adolf Eichmann

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Adolf Eichmann

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Unter dem Kennwort "Einsatz Feind" wurde Adolf Eichmann in einer spektakulären Entführung von Argentinien nach Israel überführt.

Adolf Eichmann

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In seiner israelischen Gefängniszelle schrieb Adolf Eichmann auf 1300 Seiten seine Version von der Planung der Judenvernichtung nieder. Die Aufzeichnungen befinden sich in Israels Staatsarchiv. Eichmanns Söhne forderten, die Dokumente als historisches Material zugänglich zu machen.

Adolf Eichmann

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Prozess für einen Massenmörder: Gestapo-Mann Adolf Eichmann muss sich im April 1961 vor einem israelischen Gericht verantworten. Geheimdienstagent Peter Malchin erkannte ihm in Argentinien auf der Straße, tippte ihn mit den Worten "einen Moment, bitte, Sir" auf die Schulter, eher er den weltweit gesuchten Nazi niederrang.

Tagebuchaufzeichnungen von Adolf Eichmann

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Originalseiten des handschriftlich geführten Tagebuchs von Adolf Eichmann, das sich wie eine Autobiografie liest. Mit blauer Tinte schrieb Eichmann seine Version von der "Endlösung der Judenfrage" auf. Die Aufzeichnungen entstanden, während gegen ihn der Prozess wegen des Verbrechens gegen die Menschlichkeit lief.

Tagebücher des Adolf Eichmann

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Im Jahr 2000 macht das Israelische Staatsarchiv Eichmanns Werk der Öffentlichkeit zugänglich.

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Professor Graciela Nabel de Jinich, Direktorin des Holocaust-Museums von Buenos Aires, präsentiert den gefälschten Pass, mit dem Adolf Eichmann 1950 nach Argentinien einreiste. Das Dokument wurde im Archiv des Justizministeriums von Buenos Aires gefunden.

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Die argentinische Richterin Maria Servini fand Eichmanns gefälschten Pass, der ihm 1950 durch die Genua Delegation des Internationalen Roten Kreuzes ausgestellt wurde. Nachdem Eichmann 1961 in Argentinien entdeckt, nach Israel ausgeliefert und vor Gericht gebracht wurde, wurde er 1961 gehängt.

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