BildstreckeEthnische Gewalt in Kenia eskaliert

Nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl in Kenia ist die Gewalt zwischen den Anhängern von Präsident Kibeki und Oppositionsführer Odinga eskaliert. Bis zu 300 Menschen wurden getötet. Im Westen des Landes wurde eine Kirche in Brand gesteckt, in die die Menschen sich vor einem wütenden Mob geflüchtet hatten. Beobachter befürchten einen Bürgerkrieg zwischen den größten ethnischen Gruppen des Landes, den Kikuyu, den Kuhya und den Luo.

Angespannte Lage in Kenia, aber nicht das befürchtete Blutvergießen: Raila Odinga, Widersacher des alten und neuen kenianischen Präsidenten Mwai Kibaki, hatte seine Anhänger trotz der Unruhen der vergangenen Tage zu einer Großdemonstration gegen die angeblichen Fälschungen der Präsidentenwahl aufgerufen. Die Regierung zog daraufhin am Morgen ein Großaufgebot an Sicherheitskräften in Nairobi zusammen, um...

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2. Januar 2008, 09:392008-01-02 09:39:00 ©