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Bildstrecke:Die Karriere des Superministers Clement

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Wolfgang Clement begründete seine politische Karriere 1981 in Nordrhein-Westfalen. Erst als Sprecher des SPD-Bundesvorstandes in Bonn, dann als Berater von Ministerpräsident Johannes Rau. Der macht ihn später zum Chef der Düsseldorfer Staatskanzlei. Nach der Landtagswahl 1995 musste Rau mit den Grünen koalieren. Clement wurde erstmals "Superminister", damals für Wirtschaft, Mittelstand, Technologie und Verkehr. Er war schon damals nicht immer gut auf die Grünen zu sprechen. Hier auf einem Bild von 1997: Clement im Gespräch mit der Grünen Umweltministerin Bärbel Höhn.

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Parteitreffen 1998: Vielleicht hat Clement schon damals geahnt, dass die beiden Herren neben ihm die Geschicke des Landes noch erheblich beeinflussen werden. Auch unter seiner tatkräftigen Mithilfe.

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Wenn Clement mit einem Grünen konnte, dann mit seinem Bauminister Michael Vesper. Hier am Rande einer Bundesratssitzung 1999.

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Am Ziel: Ministerpräsident Wolfgang Clement leistet am 27. Mai 1998 im Düsseldorfer Landtag seinen Amtseid vor Landtagspräsident Ulrich Schmidt. Er übernimmt das Amt von Johannes Rau, der nach 20 Jahren im Amt als Ministerpräsident zurückgetreten ist.

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Eine der ersten Amtshandlungen von Wolfgang Clement als neuer Ministerpräsident: Umzug in das 80 Meter hohe Düsseldorfer Stadttor. Er hat dort auf sieben Etagen seine neue Staatskanzlei untergebracht.

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Von Beginn seiner Amtszeit an kümmerte sich Clement um zusätzliche Ausbildungsplätze. 1998 startete er in Düsseldorf erstmals zu eine "Pro Ausbildung NRW"-Tour durch Nordrhein-Westfalen. Er hat diese Art Werbung für Ausbildungsplätze immer beibehalten.

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Im Jahr 2000 wird Wolfgang Clement zum Spitzenkandidaten seiner Partei für die NRW-Wahl gewählt. Es wird seine erste Bewährungsprobe sein.

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Die Umstände sind nicht einfach. Kurz vor der Wahl muss Wolfgang Clement vor Bergleuten der Zeche Ewald/Hugo in Gelsenkirchen erklären, warum sie ihre letzte Schicht fahren werden. Die Zeche macht dicht.

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Wolfgang Clement gewinnt die Wahl. Bundeskanzler Gerhard Schröder gratuliert mit Blumen. Die SPD verliert zwar Stimmen, aber Clement kann das rot-grüne Bündnis fortsetzen. Was er nicht ahnt: Er wird der bis heute letzte SPD-Mann sein, der eine Wahl in Nordrhein-Westfalen gewinnt.

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Nach der Bundestagswahl 2002 holt Kanzler Schröder Clement in sein Kabinett. In Düsseldorf übernimmt Peer Steinbrück. In Berlin wird Clement erneut Superminister, diesmal für Wirtschaft und Arbeit. Hier ist Clement bei seiner ersten Rede als Bundesminister zu sehen.

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Bald nach der Bundestagswahl 2002 machen sich Schröder und Clement gemeinsam mit Peter Hartz an die Reform des Arbeitsmarktes. Heraus kommt jene Agenda 2010, die Schröder und Clement am Ende ihre politischen Ämter kosten wird.

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Im Laufe seiner Amtzeit verspricht Clement immer wieder die baldige Wende am Arbeitsmarkt. Doch die Arbeitslosenzahlen sprengen die 5-Millionen-Grenze. Clement ist vom Superminister zum Buhmann des Kabinetts geworden.

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Kurz vor der Bundestagswahl 2005 haben Mitglieder des Aktionsbündnisses Sozialproteste (ABSP) ein Porträt von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement zum Staatsbegräbnis für die Clement-Politik aufgestellt. Heute ist klar: Die Reformen wirken. Fast noch besser als versprochen.

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Die Wahl 2005 geht knapp zugunsten der Union aus. Auf Rot-Grün folgt die Große Koalition. In Merkels Kabinett ist für Clement kein Platz mehr. Mit der Entlassungsurkunde in der Hand verlässt er hier den Amtssitz des Bundespräsidenten. Clement legt später auch seine Parteiämter nieder. Heute sitzt Clement in verschiedenen Aufsichtsräten und leitet das Adecco Institute in London, einer wissenschaftlichen Einrichtung der Zeitarbeitsfirma Adecco.

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