Ein weiteres Anliegen Obamas war es, den Terrorismus in Afghanistan effektiv zu bekämpfen. 2014 soll der jahrelange Krieg beendet und die Verantwortung an die Afghanen abgegeben werden. Doch mit dem Einsatz am Hindukusch konnten die USA letztlich keine Sicherheit und Stabilität garantieren. Eine US-Senatsstudie zu dem Thema "stellt die gesamte Afghanistan-Strategie der Regierung Obama in Frage". Demnach versickere ein Großteil der finanziellen Mittel, Projekte seien zu kurzfristig angelegt und der afghanische Staat werde überfordert. Die SZ schrieb, Obamas "unpräzise Vorstellung vom Einsatz in den letzten zwei Jahren (...) trugen nicht weniger zur Ungewissheit bei".

Das Bild zeigt Obamas Außenministerin Hillary Clinton mit Afghanistans Präsident Hamid Karsai bei einer Pressekonferenz in Kabul. Dort erklärte sie das Land zum "Nicht-Nato-Hauptverbündeten" der USA.

Bild: AP 18. Juli 2012, 15:522012-07-18 15:52:00 © Süddeutsche.de/fhu/bön