Der Kalte Krieg riecht muffig. Nach altem Stoff, altem Papier und alter, staubiger Elektronik - scharf und ein bisschen verbrannt. Ausstellungsstücke aus einem halben Jahrhundert sind in das kleine Cold War Museum in Warrenton, Virginia, gestopft: amerikanische und sowjetische Uniformen, Helme, Mützen, Stiefel, Rangabzeichen, Betonbrocken aus der Berliner Mauer, Stacheldrahtstücke, Fotos, Bücher, Zeitungsseiten, Propagandaplakate, Landkarten, Funkgeräte, Kopfhörer, kleiderschrankgroße Radioempfänger, Morse- und Fernschreibapparate, Spionagekameras, Flugzeugmodelle, Geigerzähler, Alarmsirenen und Broschüren, die zeigen, wie man Luftschutzräume baut, sich vor radioaktivem Niederschlag schützt oder im Bunker ein Kind entbindet. Dazu Schilder: "Halt! Staatsgrenze!" - "Bezirksverwaltung für Staatssicherheit, Karl-Marx-Stadt" - "Fallout Shelter". Wenn man zwischen all diesen Sachen Luft holt, atmet man den Geruch einer Zeit voller Angst und Gefahren ein.
USA"Biden ist wie gemacht für diesen Moment"
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Er kenne Wladimir Putin "ziemlich gut", sagte US-Präsident Joe Biden am Donnerstag. Er habe "ziemlich viel Zeit mit ihm verbracht" - etwa bei einem Treffen im Sommer 2021 in Genf, wo dieses Bild entstand.
Peter Klaunzer/dpaJoe Biden ist nicht Donald Trump, schon deshalb sind viele Europäer heilfroh, dass er gerade Präsident ist. Über einen Mann, der den Kalten Krieg nicht nur aus dem Kino kennt - und Putin schon immer für gefährlich hielt.
Von Hubert Wetzel, Washington
