UkrainekriegWas es heißt, wenn der US-Präsident vom Armageddon spricht

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Er kenne Wladimir Putin "ziemlich gut", sagte US-Präsident Joe Biden am Donnerstag. Er habe "ziemlich viel Zeit mit ihm verbracht" - etwa bei einem Treffen im Sommer 2021 in Genf, wo dieses Bild entstand.
Er kenne Wladimir Putin "ziemlich gut", sagte US-Präsident Joe Biden am Donnerstag. Er habe "ziemlich viel Zeit mit ihm verbracht" - etwa bei einem Treffen im Sommer 2021 in Genf, wo dieses Bild entstand. (Foto: Peter Klaunzer/dpa)

Wladimir Putin scherze nicht, wenn er mit Atombomben drohe, sagt Joe Biden - und sendet dem russischen Präsidenten eine doppelte Botschaft.

Von Fabian Fellmann, Washington

So nahe am atomaren Abgrund wie jetzt gerade ist die Welt seit der Kubakrise 1962 nicht mehr gestanden. Sogar das Wort "Armageddon" nahm US-Präsident Joe Biden am Donnerstagabend in den Mund, das biblische letzte Gefecht, gemeinhin ein Wort für den Weltuntergang. "Wir waren seit Kennedy und der Kubakrise nicht mehr konfrontiert mit der Aussicht auf Armageddon", sagte Biden in New York, wo er an einem Spendentermin der Demokraten teilnahm. Seit der Kubakrise, die sich in diesen Tagen zum 60. Mal jährt, haben es amerikanische Präsidenten vermieden, öffentlich über nukleare Endszenarien zu reden.

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