BerlinWegners Irrweg ins politische Aus

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Kai Wegner behauptete, sich „den ganzen Tag im Büro zu Hause eingeschlossen“ zu haben, um zu telefonieren und die Krise zu managen. Das war die Unwahrheit.
Kai Wegner behauptete, sich „den ganzen Tag im Büro zu Hause eingeschlossen“ zu haben, um zu telefonieren und die Krise zu managen. Das war die Unwahrheit. Chris Emil Janssen/IMAGO

Berlins Regierender Bürgermeister hat wiederholt darüber gelogen, was er am Tag des großen Stromausfalls unternommen hat. Nun zieht er sich als CDU-Spitzenkandidat zurück, ihm soll Finanzsenator Stefan Evers folgen.

Von Meredith Haaf

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Kai Wegner ist einer, der sich chronisch unterschätzt fühlt. Das zeigt er an diesem Freitag in Berlin wieder deutlich. Er steht vor den Journalisten der Hauptstadt, um zu erklären, wie es weiter geht mit seiner politischen Karriere. Nicht zum ersten Mal führt er aus: Immer wieder habe man ihm prophezeit, er würde es nicht schaffen. Als er 2019 den Landesvorsitz der CDU anstrebte, als er 2023 als Regierender Bürgermeister kandidierte. Beides sei ihm gelungen. Jetzt aber ist es doch so weit: Wegner zieht sich zurück. Er wird, anders als geplant, nicht wieder für das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin kandidieren.

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