Der Ort des aufsehenerregenden Fundes liegt irgendwo im Nirgendwo an der Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg. Dort, in einem Waldgebiet, stießen Beamte einer deutschen Sicherheitsbehörde im Spätsommer des vergangenen Jahres auf ein professionell angelegtes Versteck – darin zwei scharfe Schusswaffen. Agenten des Verfassungsschutzes hatten offenbar konkrete Hinweise erhalten, wo genau sich das Depot befinden sollte. Es war ein heißer Tipp. Nach der Entdeckung der „Faustfeuerwaffen“, wie es aus Sicherheitskreisen heißt, hätten die Agenten die Polizei alarmiert: eine Szene wie aus einem Sonntagabend-Krimi.
Russischer GeheimdienstBrisantes Waffenversteck am Rand von Berlin
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Nach dem Fund an der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg alarmierten die Verfassungsschützer die Polizei.
Markus Lenhardt/dpaVerfassungsschützer finden laut Informationen von SZ, NDR und WDR ein Waffendepot im Wald nahe Berlin. Offenbar bestimmt für Agenten, die im russischen Auftrag Attentate begehen sollten. Jetzt hat Innenminister Dobrindt die Recherchen bestätigt – ein Verdächtiger sitzt bereits in Haft.
Von Manuel Bewarder, Florian Flade, Roman Lehberger und Jörg Schmitt, Berlin
