BerlinDie Lichter gehen an, das Drama bleibt

Lesezeit: 3 Min.

Nur ein Raum in diesem Haus in Berlin Zehlendorf ist am Dienstagabend beleuchtet. Am Mittwochvormittag kehrt nach und nach der Strom zurück.
Nur ein Raum in diesem Haus in Berlin Zehlendorf ist am Dienstagabend beleuchtet. Am Mittwochvormittag kehrt nach und nach der Strom zurück. Jens Kalaene/dpa

Einen Tag früher als gedacht fließt im Südwesten Berlins wieder Strom. Doch die Krise ist längst nicht ausgestanden – vor allem nicht für den Regierenden Bürgermeister Wegner, der nach Beginn des Blackouts noch Tennis spielte.

Von Meredith Haaf, Berlin

Mittwoch um 9.30 Uhr ein kleiner Schock per Smartphone: Extreme Gefahrenmeldung, betrifft Stromausfall in Berlin. Der nächste Anschlag? Oder einfach nur eine arg verspätete Meldung für den massiven Stromausfall vom Samstag, den ein politisch motivierter Brandanschlag auslöste? Wäre in Berlin auch nicht ganz erstaunlich. Aber nein, die Berliner werden gewarnt: „Im Laufe des Tages startet die Wiederversorgung der vom Stromausfall betroffenen Gebiete.“ Dazu müssen alle privaten Notstromaggregate bis 10.30 Uhr abgestellt werden, damit sie nicht kaputtgehen oder Schaden anrichten. Außerdem wird um sparsamen Stromverbrauch in den betroffenen Gebieten gebeten, Waschmaschinen sollen nicht laufen.

Zur SZ-Startseite

Stromausfall in Berlin
:„Und dann kommt man nach Hause und ist im Mittelalter“

Kerzenlicht, Stromgeneratoren und Erinnerungen an ganz dunkle Zeiten: Wie es sich anfühlt, wenn in der Großstadt plötzlich das Selbstverständliche nicht mehr funktioniert.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: