Anschlag auf Berlins Stromnetz„Vulkangruppe“ weist Russland-Verdacht zurück

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Der Anschlag aufs Stromnetz hatte Folgen für Zehntausende Berliner: Eine 97-Jährige auf einer Pritsche und eine Betreuerin in einer Notunterkunft.
Der Anschlag aufs Stromnetz hatte Folgen für Zehntausende Berliner: Eine 97-Jährige auf einer Pritsche und eine Betreuerin in einer Notunterkunft. Sebastian Christoph Gollnow/DPA

Waren in der Hauptstadt fremde Mächte am Werk? Nein, heißt es in einem neuen Schreiben der Bekenner aus der linksextremen Szene. Geklärt ist die Täterfrage aber bislang nicht.

Von Markus Balser und Meredith Haaf, Berlin

Nach Ende des längsten Stromausfalls in Berlin seit dem Zweiten Weltkrieg führt die Tätersuche in die linksextreme Szene. In einem neuen Bekennerschreiben weisen die mutmaßlichen Täter den Verdacht zurück, Russland könnte hinter dem Brandanschlag stecken. „Zu den kursierenden Unterstellungen einer angeblichen ‚False-Flag-Aktion‘ eines ausländischen Staates sagen wir klar: Diese Spekulationen sind nichts weiter als der Versuch, die eigene Ohnmacht zu kaschieren“, schreibt eine der sogenannten Vulkangruppen, die sich schon am Samstag zur Tat bekannt hatte, am Dienstagabend auf dem linken Portal „Knack.News“.

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