Brennpunkt Sonnenallee:"Die meisten hier hassen Israel"

Brennpunkt Sonnenallee: Berlin-Neukölln. Ein Teil der Sonnenallee wurde früher "Gazastreifen" genannt, wegen der vielen Flüchtlinge aus Libanon.

Berlin-Neukölln. Ein Teil der Sonnenallee wurde früher "Gazastreifen" genannt, wegen der vielen Flüchtlinge aus Libanon.

(Foto: Friedrich Bungert)

Ist die Berliner Sonnenallee zu Recht zum Synonym für arabischen Antisemitismus geworden? Nein, sagt ein Palästinenser aus Neukölln - und warnt vor pauschalen Urteilen. Ein Besuch in der Straße, in der viele Angst haben, das Falsche zu sagen.

Von Jan Heidtmann, Berlin

Von dem Konflikt, der gerade die Welt bewegt, ist in der Sonnenallee in Berlin-Neukölln genau so viel zu sehen: Einige palästinensische Flaggen, die vor einem Geschäft prangen und ein DIN-A4-großes Plakat an einer Hauswand. "Stoppt das Massaker in Gaza!", steht darauf, Absender der Einladung zu einem Vortrag ist die Sozialistische Gleichheitspartei. Eine eher obskure Splittergruppierung in der deutschen Parteienlandschaft.

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