Berlin:Was hab ich euch getan?

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Bilanz einer Nacht der Anarchie: 1717 Mal wurde die Feuerwehr in der Silvesternacht allein in Berlin gerufen, mehr als 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei wurden verletzt. (Foto: Florian Boillot/SZ Photo)

Dass die Silvesternacht in Berlin heftig wird, wussten alle, aber mit dem, was dann kam, hatte keiner gerechnet. Von Rettern, die nicht mehr wissen, warum sie sich das noch antun sollen.

Von Jan Heidtmann, Berlin

Dass der Jahreswechsel in Berlin besonders heftig gefeiert wird, war der Feuerwehr durchaus bekannt. Bereits zwei Tage zuvor hatte der Landesbranddirektor auf der traditionellen Pressekonferenz noch einmal über die Tücken an Silvester informiert. Feuerwehrleute zeigten, wie Raketen richtig gezündet werden, an einer Puppe wurde demonstriert, was Böller mit dem Körper anrichten können. "Wie die Jahre zuvor wird uns auch diese Silvesternacht vor große Herausforderungen stellen", sagte Karsten Homrighausen. Am 31. Dezember rief der Branddirektor dann um 19 Uhr vorsorglich den "Ausnahmezustand Silvester" aus. Aber mit dem, was dann kam, hatte offenbar keiner gerechnet.

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