Russisches Haus in BerlinRussland soll Kulturaustausch als Deckmantel für Spionage nutzen

Lesezeit: 4 Min.

Die Einrichtung präsentiert sich selbst als Stätte der Hochkultur für Deutsche und für Russen, die in Deutschland leben.
Die Einrichtung präsentiert sich selbst als Stätte der Hochkultur für Deutsche und für Russen, die in Deutschland leben.
Jürgen Ritter/IMAGO

Das Russische Haus in Berlin fördert offiziell den kulturellen Austausch. Informationen aus Frankreich legen nahe: Der Kreml setzt es auch für ganz andere Zwecke ein. Warum schließt es die Bundesregierung nicht?

Von Florian Flade und Jörg Schmitt, Berlin

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Das Programm des Russischen Hauses in der Berliner Friedrichstraße klingt harmlos. Als erste Veranstaltung nach der Sommerpause steht ein „Pianoabend der Virtuosität und Leidenschaft“ mit dem Berliner Musiker Mark Ehrenfried auf dem Spielplan. Mit Werken von Bach, Händel, Mozart, Liszt und Aljabjew. Zwei Wochen später folgt „Tschaikowskis Hoffnung“: eine Lesung von Briefen, die sich der Komponist Ende des 19. Jahrhunderts mit Nadeschda von Meck schrieb – mit musikalischer Untermalung. Hochkultur für ein breit interessiertes Publikum, so klingt es.

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