Will man sich ein Bild davon machen, wie es zugeht in Berlins härtestem Konflikt, dann lohnt ein Spaziergang durch den Reuterkiez. Gelegen an der Grenze der Bezirke Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg wird das Areal auch Kreuzkölln genannt. Zu sehen ist, was passiert, wenn man Mieter weitgehend machen lässt. Aber auch, was geschieht, wenn man die Immobilienwirtschaft machen lässt. Es gibt aufwendig durchsanierte Häuser mit Dachwohnungen, in denen der Quadratmeter 22 Euro Miete kostet, und möblierte Einzimmerapartments für 1350 Euro im Monat. Und es gibt die Weichselstraße 52.
Berlin"Bye-bye Investor - welcome Gemeinwohl"
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Demo vor dem Roten Rathaus in Berlin: Die Initiative Weichsel 52 hat sich das Eichhörnchen zum Wappentier erkoren, da einige davon im Hinterhof des Hauses leben.
Jan HeidtmannBewohner gegen Investoren - ein Haus in Berlin-Neukölln symbolisiert den härtesten Konflikt der Stadt. Helfen soll nun ein längst tot geglaubtes Instrument des Mieterschutzes.
Von Jan Heidtmann, Berlin
