Michael MüllerKämpfen wie ein Neueinsteiger

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Zahlenmäßig wäre der Wechsel in den Bundestag für Michael Müller ein Abstieg: 100 Quadratmeter Büro gegen dann nur noch 20 Quadratmeter. 350 Mitarbeiter im Senat gegen maximal sechs im Bundestag. Warum macht er diesen Schritt?
Zahlenmäßig wäre der Wechsel in den Bundestag für Michael Müller ein Abstieg: 100 Quadratmeter Büro gegen dann nur noch 20 Quadratmeter. 350 Mitarbeiter im Senat gegen maximal sechs im Bundestag. Warum macht er diesen Schritt?
Christophe Gateau/dpa

Vom Rathaus in den Bundestag: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller möchte Abgeordneter werden. Kann das gelingen?

Von Jan Heidtmann, Berlin

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Eine Woche vor der Wahl, an diesem grauen Samstagmittag scheint es, als müsse Michael Müller doch noch kämpfen. Bis zur letzten Minute. Müller ist als Bundestagskandidat der SPD zu dem Hoffest der Nachbarschaftsinitiative Divan gekommen. Nun soll er ein kleines Grußwort sprechen. Grit Höseler-Irmak, die Leiterin von Divan, kündigt ihn an: als Regierenden Bürgermeister von Berlin. "Die Aufgabe des Wahlkampfes war es nicht, ihn bekannt zu machen", sagt eine Mitarbeiterin aus Müllers Entourage. "Sondern ihn als Bundestagskandidat bekannt zu machen." So ganz scheint das noch nicht geklappt zu haben.

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