BerlinIssa Remmo ist der Linken-Freund, der nun kein Freund mehr sein soll

Lesezeit: 2 Min.

Issa Remmo, 59, der in den 1980ern als Flüchtling nach Berlin kam.
Issa Remmo, 59, der in den 1980ern als Flüchtling nach Berlin kam.
Sean Gallup/Getty Images

Nach ihrem Wahlsieg sagt die Partei, zu dem Oberhaupt einer Familie mit vielen Kriminellen bestünden weder politische noch persönliche Beziehungen. Von so viel Distanz hält diese Familie aber gar nichts.

Von Meredith Haaf

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Remmo oder Rammo, man kann den Namen, der in Berlin fast als Synonym für den heiklen Begriff „kriminelle Clan-Struktur“ steht, auf beide Weisen schreiben. Issa lautet der Vorname des Mannes, was die arabische Variante von „Jesus“ ist; er wurde noch nie strafrechtlich für all die Straftaten belangt, mit denen er in Verbindung gebracht wird. Für die Berliner Linke allerdings scheint es eher der Antichrist zu sein, der in den vergangenen Tagen die Gestalt dieses Jesus angenommen hat.

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