Die Rhetorik des KanzlersDie Töchter, die er rief

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Vor der Parteizentrale der CDU in Berlin demonstrieren vor allem junge Frauen gegen die Aussagen des Bundeskanzlers.
Vor der Parteizentrale der CDU in Berlin demonstrieren vor allem junge Frauen gegen die Aussagen des Bundeskanzlers. (Foto: Maja Hitij/Getty)

Hunderte Demonstrantinnen protestieren gegen den Versuch des Kanzlers, seine umstrittene „Stadtbild“-Äußerung mit der Sorge um die Sicherheit der Frauen zu rechtfertigen. Doch Merz erhält auch Zuspruch.

Von Katharina Erschov, Berlin

Es sah schon nach Krawall aus, als Friedrich Merz sich nach der CDU-Klausurtagung am Montag in Berlin vor die Presse stellte. Noch während der Reporter seine Frage formulierte, lächelte Merz und zog das Kinn nach vorn. Ob der Herr Bundeskanzler eine Äußerung aus der vergangenen Woche zurücknehmen oder sich gar dafür entschuldigen wolle, fragte ein Reporter. „Ich habe gar nichts zurückzunehmen“, konterte der Kanzler. Wer seine Töchter frage, werde vermutlich „eine ziemlich klare und deutliche Antwort“ darauf bekommen, was er mit seinen Äußerungen gemeint haben könnte.

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