bedeckt München

Berlin:Gewalt von links befürchtet

Nach der Räumung des besetzten Hauses "Liebig 34" in Berlin-Friedrichshain stellt sich die Polizei dort für die nächste Zeit auf Straftaten der linksextremen Szene ein. "Wir sind weiterhin aufgestellt und werden entsprechend reagieren können", sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Man sei sich bewusst, dass es zu weiteren Straftaten kommen könne. Auf einem linksradikalen Internetportal sind "Aktionstage" in Berlin vom 30. Oktober bis 1. November angekündigt. Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, sagte dem Tagesspiegel, die Gewalt im Linksextremismus werde zunehmend brutaler und personenbezogener. Die Berliner Szene bewertete er als nervös.

© SZ vom 12.10.2020 / dpa

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite