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Berlin:Bete und spende

Domprediger Michael Kösling am 12. Februar 2021 vor bzw. im Berliner Dom, der wegen der Coronakrise kurz vor der Zahlungsunfähigkeit steht.

"Es schmerzt, dass er so leer ist", sagt der Pastor Michael Kösling. Auch, weil sich der Dom zum größten Teil aus dem Eintrittsgeld finanziert.

(Foto: Renate Meinhof)

Der Berliner Dom streamt seine Gottesdienste live und ist damit sehr erfolgreich. Doch weil keine Touristen mehr kommen, steht er kurz vor der Pleite.

Von Renate Meinhof

Noch knirscht Schnee unter jedem Schritt, die Sonne blendet und leckt am Eis der Spree, das mit seinen Spannungen die passenden außerirdischen Geräusche macht. Ist das hier wirklich Berlins historische Mitte? Das Touristenzentrum schlechthin? Kein Mensch auf der weiten Fläche des Lustgartens, auf der man vor Kurzem noch hätte Ski laufen können. Kaum einer verirrt sich in diesen Wochen hierher, wo sonst, vor der Seuche, täglich Tausende aus aller Welt nach Eintrittskarten für die berühmten Häuser der Museumsinsel anstanden - oder eben für die Oberpfarr- und Domkirche, kurz: den Berliner Dom, dessen Kuppel nun wieder in allernächster Nähe eine kleinere Schwester bekommen hat, die des Berliner Schlosses.

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