ProtestDemo gegen Rüstungsexporte - Thunberg unter den Teilnehmern

Die Demo in Berlin war unter dem Motto „Wedding ohne Waffen. Gemeinsam gegen Krieg“ angemeldet.
Die Demo in Berlin war unter dem Motto „Wedding ohne Waffen. Gemeinsam gegen Krieg“ angemeldet. TOBIAS SCHWARZ/AFP

Zuletzt gab es immer wieder Protestaktionen gegen Rheinmetall. Nun demonstrieren Hunderte am Berliner Geländes des Rüstungskonzerns. Auch eine prominente Aktivistin ist dabei.

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Hunderte von Demonstranten haben in Berlin-Wedding am Samstagnachmittag gegen Rüstungsproduktion und Rüstungsexporte protestiert. Daran hat auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg teilgenommen. Insgesamt seien rund 1800 Menschen bei dem Demonstrationszug mitgelaufen, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei auf dpa-Anfrage.

Sie sind am Hanne-Sobek-Platz in der Nähe des S- und U-Bahnhofs Gesundbrunnen gestartet und in Richtung des Berliner Geländes von Rheinmetall gezogen. Angemeldet war die Demo unter dem Motto „Wedding ohne Waffen. Gemeinsam gegen Krieg.“

Am Abend berichtete die Polizei von „mehreren strafbaren Handlungen aus dem Aufzug heraus“: Teilnehmer hätten sich vermummt, Pyrotechnik abgebrannt und strafbare Parolen ausgerufen. Zudem hätten mehrfach größere Gruppen versucht, in Richtung des Firmengeländes von Rheinmetall auszubrechen. 15 Menschen seien festgenommen worden. Gegen 19 Uhr hat die Polizei die Versammlung beendet.

In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Protestaktionen vor allem am oder auf dem Berliner Gelände von Rheinmetall gegeben. Zum Teil haben Aktivistinnen und Aktivisten dabei den Zufahrtsweg zum Unternehmensgelände blockiert. Die Polizei war immer wieder vor Ort im Einsatz.

Erst am Donnerstag und Freitag dieser Woche gab es Proteste, allerdings insbesondere propalästinensischer Demonstranten und in deutlich kleinerem Umfang. Am Donnerstag sind bei Auseinandersetzungen mit ihnen zwei Polizisten verletzt worden.

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Von Anna Lea Jakobs

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