Anschlag in BerlinWieso Abdul B. noch auf freiem Fuß sein durfte

Lesezeit: 7 Min.

Polizeibeamte inspizieren am Sonntag das gemietete Auto des mutmaßlichen Attentäters Abdul B. nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin.
Polizeibeamte inspizieren am Sonntag das gemietete Auto des mutmaßlichen Attentäters Abdul B. nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin.
JOHN MACDOUGALL/AFP

Der mutmaßliche Täter, der beim Polizeieinsatz erschossen wurde, galt schon lange als gefährlich. Kanzler Merz will nun „entschlossen“ reagieren. Doch was für ein Tätertyp ist Abdul B. gewesen, wie viele Gefährder gibt es überhaupt? Fragen und Antworten.

Von Moritz Baumstieger, Wolfgang Janisch, Lena Kampf, München, Karlsruhe, Berlin

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Nach Ansicht von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist es noch zu früh, um politische Konsequenzen aus dem Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin zu ziehen. Klar sei aber auch, „es darf nicht bei Bekundungen bleiben“, sagte Merz am Montag nach der Sitzung des CDU-Präsidiums in Berlin: „Wir werden mit Besonnenheit, aber auch mit Entschlossenheit reagieren müssen.“ Auch müsse die Frage beantwortet werden, wie es sein könne, „dass ein Mann, der so eingestuft ist, sich unbehelligt in die Nähe des CSD begeben konnte und den Anschlag begehen konnte“. Was bisher bekannt ist und was nicht.

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