Islamistischer Anschlag auf CSDRadikal – und den Behörden bestens bekannt

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Schwer bewaffnete Spezialkräfte der Polizei sperren sämtliche Zugänge zum S-Bahnhof Anhalter Bahnhof in Berlin ab.
Schwer bewaffnete Spezialkräfte der Polizei sperren sämtliche Zugänge zum S-Bahnhof Anhalter Bahnhof in Berlin ab.
MaurizioxGambarini/Funke Foto Services/IMAGO

Der nun bei einem Polizeieinsatz erschossene Abdul B. war als islamistischer Gefährder aktenkundig und bereits wegen der Vorbereitung einer terroristischen Straftat verurteilt. Den Sicherheitskräften stellen sich unangenehme Fragen.

Von Jörg Diehl, Florian Flade, Lena Kampf, Roman Lehberger und Roland Preuß, Berlin

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Der am Abend bei einem Polizeieinsatz erschossene Tatverdächtige des Anschlags im Berliner Tiergarten, Abdul B., war bei den Sicherheitsbehörden bereits seit Jahren aktenkundig. Nach Informationen von SZ, NDR und WDR war der 21-Jährige bereits als Jugendlicher in der islamistischen Szene Berlins aufgefallen und im Alter von 16 Jahren von Sicherheitsbehörden erfasst worden. Er wurde erst in diesem Mai wegen der Vorbereitung einer schweren, staatsgefährdenden Straftat vom Jugendschöffengericht am Amtsgericht Tiergarten zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt, aber auf „Vorbewährung“ entlassen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Staatsanwaltschaft hat Berufung dagegen eingelegt.

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MeinungCSD in Berlin
:Die Behörden sind schuld? Alle „Gefährder“ abschieben? Einfache Antworten verbieten sich

SZ PlusKommentar von Gökalp Babayiğit
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