Syriens ÜbergangspräsidentFrüher vom FBI gesucht, jetzt vom Bundeskanzler eingeladen

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Syriens Präsident al-Scharaa im vergangenen Jahr in Ankara. Bei seinem Berlin-Besuch am Montag hat er ein straffes Programm und trifft unter anderem Kanzler Merz zum Vieraugengespräch.
Syriens Präsident al-Scharaa im vergangenen Jahr in Ankara. Bei seinem Berlin-Besuch am Montag hat er ein straffes Programm und trifft unter anderem Kanzler Merz zum Vieraugengespräch. Francisco Seco/AP/dpa

Zehn Millionen Dollar Kopfgeld wollten die USA für ihn einst zahlen. Nun besucht Syriens Machthaber Ahmed al-Scharaa Berlin – eine diplomatische Gratwanderung mit Absturzgefahr.

Von Markus Balser und Sina-Maria Schweikle, Berlin

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Wie schnell so ein Wandel gehen kann, vom Gefährder zum Ehrengast? Am Sonntagabend landet Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa in Berlin und sein straffes Programm spricht Bände: Vieraugengespräch mit Friedrich Merz im Bundeskanzleramt, ein runder Tisch mit wichtigen Unternehmern im Außenministerium, Treffen mit Außenminister Johann Wadephul, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan. Al-Scharaa trifft in Berlin viele, die Rang und Namen haben.

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Geht es nach der Bundesregierung, sollen möglichst schnell möglichst viele Syrer aus Deutschland in ihre Heimat zurückkehren. Der oberste Vertreter des UN-Flüchtlingshilfswerks im Land hält das für gar keine gute Idee.

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