Wie schnell so ein Wandel gehen kann, vom Gefährder zum Ehrengast? Am Sonntagabend landet Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa in Berlin und sein straffes Programm spricht Bände: Vieraugengespräch mit Friedrich Merz im Bundeskanzleramt, ein runder Tisch mit wichtigen Unternehmern im Außenministerium, Treffen mit Außenminister Johann Wadephul, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan. Al-Scharaa trifft in Berlin viele, die Rang und Namen haben.
Syriens ÜbergangspräsidentFrüher vom FBI gesucht, jetzt vom Bundeskanzler eingeladen
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Zehn Millionen Dollar Kopfgeld wollten die USA für ihn einst zahlen. Nun besucht Syriens Machthaber Ahmed al-Scharaa Berlin – eine diplomatische Gratwanderung mit Absturzgefahr.
Von Markus Balser und Sina-Maria Schweikle, Berlin
