SchuldenkriseWarum Belgiens Gewerkschaften Bart De Wever stürzen wollen

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Protest gegen Sparpolitik: Demonstranten tragen eine Puppe, die den Premier darstellt, durch eine Straße in Gent.
Protest gegen Sparpolitik: Demonstranten tragen eine Puppe, die den Premier darstellt, durch eine Straße in Gent. (Foto: NICOLAS MAETERLINCK/AFP)

Der belgische Premierminister setzt ein radikales Sparprogramm durch. Anders lasse sich der hoch verschuldete Staat nicht retten, sagt er. Die Antwort ist die größte Streikwelle seit Jahrzehnten.

Von Josef Kelnberger, Brüssel

Belgiens Premierminister Bart De Wever ist ein höchst umstrittener Mann. Seine politischen Gegner werfen dem Konservativen häufig vor, er wolle den belgischen Staat zerstören, schließlich gehört er einer Partei an, die als langfristiges Ziel die Unabhängigkeit der Region Flandern verfolgt. Der ehemalige Bürgermeister von Antwerpen hätte sich demnach nur zum Regierungschef wählen lassen, um mit seiner Sparpolitik das Land zu spalten. Manche seiner Kritiker scheinen nun aber zu grübeln: Geht es dem Mann vielleicht doch ums Gemeinwohl?

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