Drohnenflüge„Irgendjemand versucht gerade, in Belgien Panik zu schüren“

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Auf dem belgischen Militärflugplatz Kleine-Brogel sind „F-15“-Kampfflugzeuge stationiert, die US-amerikanische Nuklearwaffen tragen können.
Auf dem belgischen Militärflugplatz Kleine-Brogel sind „F-15“-Kampfflugzeuge stationiert, die US-amerikanische Nuklearwaffen tragen können. (Foto: JILL DELSAUX/Belga/AFP)

Sie kommen in Wellen, bei Einbruch der Dunkelheit: Die Drohnenflüge über Militärstützpunkten in Belgien seien das Werk von Profis, sagt der dortige Verteidigungsminister. Steckt Russland dahinter?

Von Josef Kelnberger, Brüssel

Das kleine Land Belgien spielt in der Nato eine wichtigere Rolle, als es seiner Größe entspricht. Belgien beherbergt nicht nur in Brüssel das politische Hauptquartier und in Mons das militärische Hauptquartier des Verteidigungsbündnisses, sondern gehört auch zum Kreis der Nato-Staaten mit „nuklearer Teilhabe“. Das Land könnte also im Notfall den Einsatz von amerikanischen Atomwaffen unterstützen. Deshalb verursacht es nun einigen Wirbel in Belgien, dass in den vergangenen Wochen immer wieder mutmaßliche Spionagedrohnen über Militäranlagen gesichtet werden –  am Wochenende auch über dem Standort Kleine-Brogel, wo unbestätigten Berichten zufolge Nuklearwaffen der Nato lagern.

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