Belarus:"Wir leben in einer Dystopie"

Im August 2020 legten die Demonstranten den Soldaten noch Rosen vor die Füße. Diese Zeiten sind lange vorbei. Heute traut sich niemand mehr, öffentlich Kritik an Lukaschenko zu üben.

Im August 2020 legten die Demonstranten den Soldaten noch Rosen vor die Füße. Diese Zeiten sind lange vorbei. Heute traut sich niemand mehr, öffentlich Kritik an Lukaschenko zu üben.

(Foto: Sergei Gapon/Montage: Friedrich Bungert/AFP)

Im Sommer 2020 gingen in Minsk Hunderttausende auf die Straße. Im Sommer 2021 ist Diktator Alexander Lukaschenko immer noch da - die Demonstranten aber sind verschwunden. Eindrücke von einem Volk in Angst.

Von Silke Bigalke, Moskau

Vergangenen Sommer wirkte Belarus für eine Weile wie befreit. Hunderttausende protestierten damals friedlich und voller Hoffnung gegen Alexander Lukaschenko. Ein Jahr später ist der Diktator noch da und sorgt mit großer Gewalt, mit Festnahmen, Folter und neuen Verboten für gespenstige Ruhe im Land. Wer heute die weiß-rote-weiße Fahne ins Fenster hängt, Zeichen der Protestbewegung, wird vom Geheimdienst abgeholt. Vier Menschen aus Minsk erzählen.

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