Krieg in der Ukraine:Der getriebene Diktator

Lesezeit: 3 min

Krieg in der Ukraine: Er wird von Wladimir Putin offenbar nur noch informiert über Militärbewegungen in seinem Land, aber nicht gefragt: Alexander Lukaschenko am Sonntag bei der Stimmabgabe zu einem Referendum, das seine Macht erweitern soll.

Er wird von Wladimir Putin offenbar nur noch informiert über Militärbewegungen in seinem Land, aber nicht gefragt: Alexander Lukaschenko am Sonntag bei der Stimmabgabe zu einem Referendum, das seine Macht erweitern soll.

(Foto: Peter Kovalev/imago images)

Der belarussische Herrscher Alexander Lukaschenko steht im Krieg an Putins Seite. Für sein Land brechen damit noch schwerere Zeiten an.

Von Frank Nienhuysen, München

Der Diktator muss sich fügen. Um fünf Uhr in der Früh erhielt Alexander Lukaschenko am Morgen des russischen Angriffskrieges einen Telefonanruf. Es war Russlands Präsident Wladimir Putin. Er informierte den belarussischen Herrscher über die Situation im Donbass, und dass Russland nun mit einer "Militäroperation" gegen die Ukraine beginne. Es war der vergangene Donnerstag, der Tag, an dem auch für Belarus der Krieg begann.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Serie "Reden wir über Liebe"
"Der Weg zurück ins Bett steht immer offen"
Happy woman inhaling at home; Nagomi
Psychologie
"Es gehört dazu, die eigene Unzulänglichkeit akzeptieren zu können"
Schlacht um den Donbass
Die Chance, dass die Ukraine diesen Krieg gewinnt, tendiert gegen null
Renault Megane E-Tech Electric im Test
Das Auto, das keinen Regen mag
Investigative Recherchen in Russland
"In seiner Welt hält Putin sich für einen großartigen Strategen"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB