Migrationspolitik:"In Budapest fing es auch mit 3000 Geflüchteten an"

Lesezeit: 4 min

Bundespolizei kontrolliert an der deutsch-polnischen Grenze

Die Grenze zu Polen - hier die Stadtbrücke in Frankfurt an der Oder - scheint für manche Politiker zu einer Bedrohung geworden zu sein, seit der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko die EU mit Geflüchteten erpresst.

(Foto: Patrick Pleul/dpa)

Die Zahl der Migranten, die über Belarus nach Deutschland kommen, ist überschaubar. Doch der Ton wird schärfer an der deutsch-polnischen Grenze - auch aus Angst vor der AfD.

Von Jan Heidtmann, Berlin, und Antonie Rietzschel, Leipzig

Seit der vergangenen Woche erscheint die Stadtbrücke in Frankfurt an der Oder nach Einbruch der Dunkelheit in leuchtenden Farben. Die Illuminierung des Bauwerks, das die brandenburgische Stadt mit dem polnischen Slubice verbindet, soll den engen Zusammenschluss beider Seiten demonstrieren, wie Frankfurts Bürgermeister René Wilke (Linke) betonte. Die Aktion passt nicht ganz zum aktuellen Geschehen: Seitdem der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko die EU mit Geflüchteten erpresst, scheint die Grenze zu Polen für manch einen eher eine Bedrohung zu sein. Fred Mahro, CDU-Bürgermeister der brandenburgischen Grenzstadt Guben, forderte bereits, wieder Grenzkontrollen einzuführen.

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