Belarus und der Krieg:"Erst helfen wir den Ukrainern, dann stürzen wir Lukaschenko"

Lesezeit: 4 min

Belarus und der Krieg: Er hat sich freiwillig gemeldet, um die Ukraine zu unterstützen: Ein Belarusse übt in einem Camp in Kiew den bewaffneten Kampf.

Er hat sich freiwillig gemeldet, um die Ukraine zu unterstützen: Ein Belarusse übt in einem Camp in Kiew den bewaffneten Kampf.

(Foto: Efrem Lukatsky/AP)

Russlands Angriffskrieg macht das Leben im Nachbarland Belarus noch schwieriger. Viele junge Leute gehen fort, einige kämpfen in der Ukraine gegen Putin - und haben es auch auf den eigenen Diktator abgesehen.

Von Violetta Hagen

Dima hat einen klaren Plan. "Erst helfen wir den Ukrainern, Putin zu schlagen. Dann stürzen wir Lukaschenko", erklärt der 35-Jährige. Der Belarusse mit dem jungenhaften Gesicht sitzt in Tarnfarben gekleidet in einem Militärfahrzeug, auf dem Fahrersitz neben ihm sein Kumpel Boris. Zwei belarussische Exilanten, irgendwo in der ukrainischen Hafenstadt Odessa - bereit, dieses Land, das nicht ihre Heimat ist, zu verteidigen.

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