Sicherheitspolitik:Belarus und China machen ein gemeinsames Manöver

Lesezeit: 3 min

„Anti-Terror-Training“ nennt man in Belarus die Übungen mit chinesischen Soldaten nahe der Nato-Grenze. (Foto: Telegram/Belarus Defence Ministry)

Die Regimes in Minsk und Peking stärken mit einer Militärübung ihre Beziehung. Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja sucht stattdessen den Dialog mit der Nato.

Von Frank Nienhuysen

Für Wladimir Putin dürfte es eine gespenstische Vorstellung sein, Swetlana Tichanowskaja dagegen träumt schon mal konkret: Die belarussische Oppositionsführerin probt die Annäherung von Belarus an die Nato. Bei der manipulierten Präsidentenwahl vor vier Jahren hat Tichanowskaja vermutlich mehr Stimmen erhalten als der herrschende Diktator Alexander Lukaschenko, jetzt reist sie im Namen ihrer Unterstützer nach Washington zum Nato-Gipfel, um dort die Kontakte zwischen dem Westbündnis und den belarussischen Demokraten zu stärken.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: