In Brandenburg wird es vorerst weiter keinen AfD-Landrat geben. Bei der Stichwahl im Landkreis Ostprignitz-Ruppin setzte sich am Sonntag laut vorläufigem Endergebnis der amtierende Landrat Ralf Reinhardt (SPD) mit 60,6 Prozent der Stimmen durch, AfD-Kandidat Torsten Arndt erhielt 39,4 Prozent, teilte der Landeswahlleiter mit. Die Wahlbeteiligung lag bei 46 Prozent der knapp 84 000 Wahlberechtigten. Die Amtszeit beträgt acht Jahre. Erst im Jahr 2029 stehen die nächsten regulären Landratswahlen in Brandenburg an. Beim ersten Wahlgang am 7. Juni kam Arndt auf 30,3 und Reinhardt auf 34,7 Prozent. Zwei weitere Kandidaten für das Landratsamt schieden aus.