Begrüßung von Kommissionspräsident Juncker:"Hallo, Diktator"

Er hat alle lieb - auf dem EU-Gipfel in Riga begrüßt Kommissionspräsident Juncker die Teilnehmer mit großer Herzlichkeit. Nur für den ungarischen Premier Orbán gibt es eine bissige Bemerkung.

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Quelle: AFP

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Ja wer ist denn da? Ein gut gelaunter Jean-Claude Juncker begrüßt beim EU-Gipfel die Teilnehmer.

European Commission President Juncker speaks to Hungary's Prime Minister Orban before the Eastern Partnership Summit session in Riga

Quelle: REUTERS

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Den ungarischen Regierungschef Viktor Orbán begrüßt der EU-Kommissionspräsident mit den Worten "Hallo, Diktator". Mehrere Journalisten hörten die launige Bemerkung gegenüber dem rechtskonservativen Politiker. Orbán wiederum bewahrte sein Lächeln; ob und was er antwortete, konnten die Anwesenden allerdings nicht hören.

Orbán hat die EU in den vergangenen Jahren immer wieder provoziert. Zuletzt sorgte er bei einer Debatte im Europaparlament für Wirbel, als er ein Quotensystem für die Verteilung von Flüchtlingen als "Wahnsinn" kritisierte. Zugleich beharrte er darauf, in Ungarn eine Debatte über die Wiedereinführung der Todesstrafe führen zu dürfen.

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Alle anderen Gipfelteilnehmer begrüßt Juncker überschwänglich. Europäische Krawattenunion, scheint das Motto zu heißen: die lettische Regierung hat allen männlichen Gipfelteilnehmern dieselbe Krawatte geschenkt. Jean-Claude Juncker freut sich sichtlich, genauso wie der lettischen Außenminister Edgars Rinkievics und...

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... Johannes Hahn, Kommissionsmitglied.

Eastern Partnership Summit in Riga

Quelle: dpa

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Nicht alle haben sich angeschlossen. Alexis Tsipras, grundsätzlich Krawattenverweigerer, setzt auf den offenen Hemdkragen. Egal, Juncker herzt ihn trotzdem als seien sie alte Kumpel.

Eastern Partnership Summit in Riga

Quelle: dpa

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Der belgische Premierminister kriegt hier womöglich gleich mal ein Küsschen auf die Stirn.

Jean-Claude Juncker, Donald Tusk, Petro Poroshenko, Laimdota Straujuma

Quelle: AP

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Ukraine-Krise, EU-Osterweiterung - Juncker sorgt auch bei dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko dafür, dass alle düsteren Gedanken verfliegen.

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Quelle: AFP

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Nur Bundeskanzlerin Angela Merkel windet sich etwas angesichts der überschwänglichen Herzlichkeit Junckers.

© SZ.de/anri
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