Neos-Chefin Beate Meinl-ReisingerDie Frau, die eine mögliche österreichische Ampel platzen ließ

Lesezeit: 3 Min.

In österreichischen Medien wird Beate Meinl-Reisinger nun vorgeworfen, sie habe „den Lindner gemacht“.
In österreichischen Medien wird Beate Meinl-Reisinger nun vorgeworfen, sie habe „den Lindner gemacht“.
Max Slovencik/dpa

Beate Meinl-Reisinger scheiterte mit den liberalen Neos in den Koalitionsverhandlungen mit ÖVP und SPÖ an der Realität. Den Vergleich mit Christian Lindner will sie aber nicht auf sich sitzen lassen.

Von Verena Mayer, Wien

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Der Weg zu Beate Meinl-Reisinger führt durch ein Gebäude im Stil der Neorenaissance, an dem eine klotzige Gedenktafel daran erinnert, dass hier Theophil Hansen („Dr. phil. k.k. Oberbaurat und Professor“) wohnte. Der erbaute das österreichische Parlament, das direkt um die Ecke ist – schon die Räumlichkeiten der Neos deuten darauf hin, dass hier eine Partei ins Zentrum der Macht strebt. Mehrere Monate sah es dann auch so aus, als würde die liberale Partei Teil einer Regierung werden.

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