Joachim Rukwied ist einfach ein Profi, durch und durch. Der Bauernpräsident sitzt vor einer Leinwand mit dem Konterfei des Bauernverbands und guckt konsequent in die Kamera. Mit kratziger Stimme erzählt er gerade, was im „Betrieb Rukwied“ neulich passiert ist. Es ging um seine Sojabohnen. Da hatten ihn Bürokraten vom Amt doch tatsächlich aufgefordert, per App Fotos von seinen Sojafeldern einzureichen; auf den Satellitenbildern seien die nicht eindeutig zu erkennen gewesen.
Erntebericht des BauernverbandsPolitik mit dem Mähdrescher
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Nach dem erst zu trockenen, dann zu nassen Sommer legt Bauernpräsident Rukwied eine erste Erntebilanz für 2025 vor. Die ist nicht so schlecht wie befürchtet. Zufrieden ist der Oberlandwirt trotzdem nicht. Ist ja auch sein Job.
Von Michael Bauchmüller, Berlin
