Baschar al-AssadHeute muss er unsichtbar sein

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Er war überzeugt, dass ihn sein Volk verehrt und liebt: Baschar al-Assad vor einem Wahllokal in Damaskus, im Jahr 2021.
Er war überzeugt, dass ihn sein Volk verehrt und liebt: Baschar al-Assad vor einem Wahllokal in Damaskus, im Jahr 2021. Hassan Ammar/dpa

Am 8. Dezember 2024 floh Syriens gestürzter Machthaber nach Moskau. Dort lernte er, dass Putin die Seinen nicht im Stich lässt. Aber eine Bedingung hat der Kreml offensichtlich gestellt.

Von Bernd Dörries

Einerseits kann man sagen, Baschar al-Assad hat Glück gehabt, dass er dem Klub der getöteten Diktatoren nicht beitreten musste. Dieser inoffiziellen Vereinigung, die ja so große Namen wie Saddam Hussein, Muammar al-Gaddafi und Nicolae Ceaușescu in ihren Reihen hat. Männer, die ihr Volk wie Dreck behandelten und dann selbst im Dreck endeten, hingerichtet, von denen, die sie jahrzehntelang unterdrückt hatten.

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Syriens Regime hatte keinen Menschen so lange eingekerkert wie den Kampfpiloten Raghid al-Tatari. Ein Jahr an der Seite eines Helden, der endlich wieder leben und lieben darf – und zurückkehrt in ein Land, das sich gerade findet.

SZ PlusVon Bernd Dörries (Text) und Mohammed Nammoor (Fotos)

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