Es wäre jetzt natürlich am einfachsten, Dipsy die Schuld zu geben. Dipsy ist kein Mensch, sondern ein Computerprogramm, ein dialogisiertes, personalisiertes Personalverwaltungssystem. Dipsys Kernaufgabe besteht unter anderem darin, die Daten der Lehrkräfte in Baden-Württemberg zu verwalten. Seit mehr als zwanzig Jahren kümmert sich Dipsy um diese Lehrerdaten, um Teilzeitstellen, um Beurlaubungen. Allerdings hat Dipsy, wie man jetzt weiß, dabei ein paar folgenschwere Fehler gemacht.
Baden-WürttembergGeisterlehrer in den Klassenzimmern
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Baden-Württemberg hat über Jahrzehnte Hunderte Lehrerstellen als belegt ausgewiesen, die gar nicht besetzt waren. Nun sucht das Land rasch 1440 Lehrkräfte – und Schuldige für die Panne.
Von Max Ferstl und Roland Muschel, Stuttgart
