Baden-WürttembergGrün-Schwarz spart auf Kosten der Opposition

Lesezeit: 2 Min.

Cem Özdemir (re., Bündnis 90/Die Grünen) konnte sich mit Manuel Hagel (li., CDU) in vielen Punkten einigen – nicht aber über die Zahl der Staatssekretäre in ihrer künftigen Landesregierung.
Cem Özdemir (re., Bündnis 90/Die Grünen) konnte sich mit Manuel Hagel (li., CDU) in vielen Punkten einigen – nicht aber über die Zahl der Staatssekretäre in ihrer künftigen Landesregierung. Bernd Weißbrod/dpa

Cem Özdemir wollte eigentlich die Regierung in Stuttgart schlanker aufstellen. Gestrichen wird nun an anderer Stelle – und das trifft AfD und SPD.

Von Roland Muschel, Stuttgart

Fünf Wochen lang war der Plenarsaal des Stuttgarter Parlaments eine Baustelle. Die Handwerker installierten zwar nur drei zusätzliche Sitze, weil der baden-württembergische Landtag in der neuen Legislaturperiode lediglich drei Abgeordnete mehr hat als in der zu Ende gehenden. Aber sie mussten dennoch zahlreiche Abgeordnetenbänke verrücken, damit die Sitzanordnung pünktlich zur konstituierenden Sitzung des neuen Landtags in der kommenden Woche auch das Wahlergebnis vom 8. März widerspiegelt: Es gibt nun beispielsweise keinen Platz mehr für die FDP, dafür doppelt so viele Sitze wie bislang für die AfD, die mit 34 Abgeordneten die größte Oppositionsfraktion stellt.

Zur SZ-Startseite

MeinungBaden-Württemberg
:Wird Boris Palmer der schwäbische Elon Musk?

Kolumne von Roland Muschel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: